Fasching
Als Karneval, Fastnacht oder Fasching bezeichnet man verschiedene Bräuche, um die Zeit vor dem Aschermittwoch in Ausgelassenheit, Fröhlichkeit und überschäumender Lebensfreude zu feiern.
Vom Fasching spricht man vor allem in Altbayern und Österreich im bairischen Sprachraum.
Mit dem Fasching beginnt auch die Fastenzeit an.
In Österreich verkleidet man sich im Fasching.
Warum feiern wir Fasching?
Ganz sicher kann niemand sagen warum wir Fasching feiern denn die ersten schriftliche Quellen, die wir über das Fasching feiern haben, stammen erst aus dem Mittelalter.
Gefeiert wurde aber schon viel früher. Angeblich gehen die Ursprünge des Faschings sogar zurück bis zu den alten Römern.
Der Faschingskrapfen

Bereits die Römer kannten vor über 2000 Jahren ein ähnliches Gebäck, das sie „globuli“ (Kügelchen) nannten. Daraus wurde um das Jahr 1200 in den Klosterküchen Europas ein Gebäck namens „Craplum“ oder „Graphun“, das in den öffentlichen Schmalzküchen der größeren Städte hergestellt und verkauft wurde.
In Wien kennt man die runden, fettgebackenen Germerzeugnisse seit dem 17. Jahrhundert. Sie wurden damals nach der Kuchenbäckerin Cäcilia Krapf benannt, die Meisterin in der Zubereitung dieser Spezialität war. Zur Faschingszeit, füllte sie ihre Kugeln mit eingekochten Früchten. Diese wurden, weil sie so hervorragend schmeckten bald stadtbekannt und nach ihrer Schöpferin nannte man sie Krapfen.
Verkleiden
Seit es Menschen gibt, verkleiden sie sich und schlüpfen in andere Rollen.
Die Lust in eine andere Identität zu schlüpfen, die man im alltäglichen Leben vielleicht nicht zeigen will, steckt in uns allen.
Der Fasching bietet jedem die Möglichkeit, einige Zeit in eine andere Rolle zu schlüpfen. Für eine bestimmte Zeit ist der Verkleidete jemand anders. In dieser Rolle kann er spielen, was zu dieser Rolle gehört.